Gartenteichfische

Weil sie wechselwarme Tiere sind, reduziert sich mit der Wassertemperatur ab Herbst auch die Körpertemperatur der Fische und Amphibien im Gartenteich – und damit auch ihre Agilität. Fische und zum Teil auch Frösche ziehen sich nach und nach auf den Teichgrund zurück, „kuscheln“ sich in den Schlamm am Boden und verbringen dort ihre Winterruhe. Dabei regelt sich ihr Stoffwechsel, aber auch ihre Herzfrequenz auf Minimalbetrieb herunter: Die Tiere fressen Monate lang nichts und ihr Herz schlägt kaum noch.

Die Fütterung der Teichfische reduziert man nun und stellt sie später ganz ein. Man verringert das Futter in dem Maße, in dem die Fische weniger annehmen. Zuviel eingebrachtes Futter begünstigt Algenwachstum oder Faulgase. Generell ist für Teichfische ein Futter mit leichter Verdaulichkeit und damit hoher Nährstoffausbeute angeraten. Davon fressen sie dann auf Grund der höheren Nährstoffdichte weniger und geben anschließend auch weniger Fäkalien ins Wasser ab – was zu einer geringeren Filterbelastung bzw. Belastung durch Schweb- und Fadenalgen im Teichwasser führt. Quelle: FLH