Rasenpflege im Frühjahr

Rasenpflege
© Hauert

Durch permanente Nässe oder Schneelast sind viele Rasenflächen nach dem Winter verdichtet und strapaziert. Moos und Verfilzungen haben sich festgesetzt und entziehen Licht und Nährstoffe.

Ein erster wichtiger Schritt: Den Rasen gründlich abrechen und dabei von flachwurzelnden Moosflechten und abgestorbenen Pflanzenteilen befreien. So können die Gräser wieder durchatmen und ungestört wachsen. Noch effektiver ist es natürlich, wenn ein Vertikutierer zum Einsatz kommt, denn dabei wird die Grasnarbe tiefer angeritzt und überschüssiges Pflanzenmaterial beseitigt. Die mit Widerhaken besetzten Messer des Gerätes dürfen allerdings nicht tiefer als ein bis zwei Zentimeter in die Erde greifen, da sonst die Graspflanzen zu stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Ist die Rasenfläche nach dieser Arbeit an einigen Stellen ausgedünnt, lassen sich die Lücken mit frischen Grassamen schnell schließen. Beginnen Sie mit der Aussaat aber erst, wenn die Bodentemperaturen konstant bei etwa acht Grad Celsius liegen. Damit die Samen gut keimen, brauchen die nachgesäten Stellen in den nächsten Tagen viel Feuchtigkeit. Quelle: GPP