Rosen

Rosen
© greenduck

Frost, kalter Wind und Wintersonne setzen den Rosen im Winter stark zu. Deshalb müssen sie geschützt und gut eingepackt werden.

Anhäufeln

Ein wirksamer Schutz für empfindliche Wurzeln wird durch Anhäufeln erreicht. Darunter versteht man das Abdecken mit einem 15 bis 20 cm hohen Erdhügel von Gartenerde oder Kompost. 

Schutz gegen Austrocknen

Viel gefährlicher als tiefe Temperaturen wirken sich aber Wind und Sonne aus. Wenn der Boden tief gefroren ist, können die Wurzeln der Pflanzen nicht arbeiten. Die Triebe werden an klaren Wintertagen durch Sonnenstrahlung und Wind ausgetrocknet - Feuchtigkeit, die nicht von den Wurzeln im gefrorenen Boden ersetzt werden kann. Die Rosen erfrieren also nicht sondern vertrocknen. Abhilfe schafft ein Abdecken der Pflanze mit Jute oder Vlies, die vor starker Sionneneinstrahlung schützen.
Ein Winterschaden bei Beet- und Edelrosen, die sowieso im Frühjahr zurückgeschnitten werden, ist weniger schlimm. Viel ärgerlicher ist es, wenn lange Triebe von Kletterrosen Schaden nehmen. Kletterrosen an Wänden kann man gut Strohmatten abdecken.
Rosen-Hochstämme sind im Winter besonders gefährdet und benötigen besonders guten Schutz. Umwickeln Sie die Krone mit geeignetem Gewebe und verschnüren es unterhalb der Veredlungsstelle, die sich am Kronenansatz befindet. Verwenden Sie keine luftundurchlässige Plastikfolie. Darunter staut sich Feuchtigkeit und Wärme.
Topfrosen überwintern an einem windgeschützten, halbsonnigen Platz mit einer wärmenden Unterlage z.B. aus Styropor.

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