Vorteil Herbst!

Pflanzest im Herbst
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Die beste Pflanzzeit für Gehölze ist direkt nachdem die Pflanzen im Herbst in der Baumschule ausgepflanzt wurden. Je kürzer sie zwischen Roden und Einpflanzen gelagert werden, umso besser. Für laubabwerfende Gehölze beginnt die Pflanzzeit je nach Wetterlage und Region ungefähr ab Oktober, bei Nadelgehölzen etwas eher. Auch wer Obstgehölze oder Rosen im eigenen Garten pflanzen möchte, sollte im Herbst zur Tat schreiten.

Wird der Pflanzzeitpunkt nämlich auf den natürlichen Lebensrhythmus der Gehölze abgestimmt, entwickeln die Pflanzen ihre Wurzeln besonders leicht. Denn im Gegensatz zum oberirdischen Triebwachstum macht das Wurzelwachstum im Herbst und Winter keine Pause. Bäume und Sträucher, die noch zwischen September und Dezember gepflanzt werden, beginnen zügig neue wichtige Feinwurzeln zu bilden und hören damit erst wieder auf, wenn die Bodentemperatur unter vier Grad Celsius sinkt. Die noch relativ hohen Bodentemperaturen im Spätherbst, die hohe Luftfeuchtigkeit und die häufigen Niederschläge bieten ideale Bedingungen für die Wurzelbildung und somit beste Voraussetzungen für eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung im Frühjahr.

Vor dem Winter gepflanzte Bäume und Sträucher haben somit einen Entwicklungsvorsprung gegenüber den Pflanzen, die erst im nächsten Frühling in die Erde kommen. Sie wachsen besonders leicht an und treiben im kommenden Jahr umso kräftiger aus! Und noch ein Vorteil: im Herbst ist die Auswahl am größten. Quelle: BGL

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