Blütenpracht im Sommergarten

Rosen
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Es gibt viele Ziergehölze, die den Garten im Sommer in ein wahres Blütenparadies verwandeln. Wenn die Frühlingsfarbenpracht von Forsythie, Zierkirsche oder Magnolie vorbei ist, beginnt die herrliche Blütezeit der Sommerblüher – zum Beispiel Hortensie, Clematis und Sommerflieder.

Blauregen, Pfingstrose und Duftjasmin

Es ist möglich, sich den ganzen Sommer an einem blühenden Garten zu erfreuen, wenn die Pflanzen entsprechend kombiniert werden. Für die ersten Sommertage eignet sich zum Beispiel Blauregen (Wisteria). Traubenartigen Blütenstände hängen von seinen langen Trieben. Sie verholzen recht schnell, was die Kletterpflanze robust und winterhart macht.

Ein weiterer früher Sommerblüher ist die Strauch-Pfingstrose (Paeonia suffruticosa). Sie zeigt ihre Farbenpracht von Mitte Mai bis Ende Juni. Am besten wächst sie an sonnigen bis leicht halbschattigen Standorten. Da sie keine Staunässe verträgt, sollte der Boden vor dem Pflanzen tiefgründig aufgelockert werden.

Duftjasmin (Philadelphus) ist mit seinen weißen Blüten von Juni bis Juli eine echte Augenweide und schmeichelt mit seinem fliederähnlichen Duft auch der Nase. Er ist zudem anspruchslos und muss nur alle zwei bis drei Jahre geschnitten werden.

Hortensien

Von Juni bis in den September reicht die Blütezeit von Hortensien (Hydrangea). Farbvariationen zwischen Weiß, Pink und Blau, Zartrosa, Magenta und Pastellblau unterstreichen das typische Aussehen der Hortensienblüten. Bei einigen Sorten hängt die Blütenfarbe vom pH-Wert und vom Vorkommen von Spurenelementen im Boden ab. Da das Aussehen der Blüten beim Trocknen erhalten bleibt, sind sie noch bis in den Winter hinein attraktiv. Eine der beliebtesten Arten ist die Bauernhortensie. Der Fachhandel bietet jedoch eine riesige Auswahl weiterer Varianten: Tellerhortensie, Samthortensie, Riesen-Blatthortensie und viele mehr. Einige wachsen kompakt, andere werden zu großen Sträuchern. Außerdem unterscheiden sie sich durch ihre Blütenform. Die Waldhortensie 'Annabelle' wird wegen ihrer weißen, kugelförmigen Blüten auch Schneeballhortensie genannt. Die Rispenhortensie 'Limelight' trägt hingegen aufrechtstehende kegelförmige, bis zu 30 Zentimeter große Blütenrispen, die anfangs limonenfarben sind, mit der Zeit jedoch strahlend weiß werden.

Sommerflieder und Clematis

Sommerflieder (Buddleja) ist gar kein echter Flieder und blüht daher auch nicht im Frühling, sondern erst von Juli bis Oktober. Ob als meterhoher Strauch oder als einstämmiges Blütenbäumchen – Sommerflieder bereichert den privaten Garten mit seinen weißen, orange, rosa bis tief lilafarbenen Blütenrispen. Er wird auch Schmetterlingsflieder genannt, da er mit seinem Duft auffallend viele Tagpfauenaugen, Kaisermäntel und andere Edelfalter anzieht.

Auch Kletterpflanzen wie die Waldrebe (Clematis) bieten eine Fülle an farbenprächtigen Blüten. An einer Mauer, einem Spalier oder einem Zaun rankend runden sie die sommerliche Gartenatmosphäre ab. Man sagt, dass die Clematis einen „schattigen Fuß“ liebt. Bei der Pflanzung sollte darauf geachtet werden, dass der Wurzelbereich vor starker Sonneneinstrahlung geschützt ist, zum Beispiel durch Bodendecker.

Während der Blüte pflanzen

Die meisten Sommerblüher werden im Container angeboten und können somit fast das ganze Jahr gepflanzt werden. Jetzt kann man die Pflanzen in voller Blütenpracht aussuchen. Die Blüte ist ein guter Zeitpunkt für die Pflanzung, denn die Wurzeln haben vor dem Winter noch genug Zeit, um anzuwachsen. Bei frisch gepflanzten, blühenden Sträuchern ist es lediglich wichtig, auf regelmäßiges Gießen zu achten. Quelle: BdB

Erstellt von: 
greenduck

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