Christrose, die Staude des Winters

Helleborus / Christrose
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Christrosen gehören zu den Winterpflanzen und bereichern den eigenen Garten so auch in der kalten Jahreszeit mit ihren großen Blüten in Weiß, selten auch in Grün. Schnee und Frost können der Christrose, die auch unter den Namen „Schneerose“ bekannt ist, nichts anhaben.

Jahrzehntelange Blütenpracht

Je nach Sorte strahlen die Blüten der beliebten Winterpflanze so von Januar bis April. Besonders toll: Die Christrose blüht über Jahrzehnte und ist ein treuer Begleiter für lange Zeit, sofern die richtigen Standort-Vorrausetzungen gegeben sind.

Standort- und Pflegetipps für die Christrose

Helleborus brauchen ihre Zeit, um sich zu entwickeln. An geeigneten Stellen, an denen sie ungestört wachsen können, werden sie sehr alt und können sich über Jahrzehnte ohne verpflanzt zu werden, immer schöner entwickeln. Ein geschützter Platz im Umfeld von Gehölzen mit kalkhaltigem und durchlässigem Boden. Im Winter ein heller, im Sommer ein schattiger Standort. Die Christrose besitzt sehr flache Wurzeln, weshalb sie dort platziert werden sollte, wo generell nicht gegraben wird. Ihre Wurzeln sollten mit Kompost, Mulch oder Blattlaub vor Frost geschützt werden. Beim Bewässern den Boden nie vollkommen austrocknen lassen und die Wurzeln vor Staunässe bewahren. Die Blüten und Blätter der Christrose können nach dem Verblühen abgeschnitten werden. Wer eine Selbstaussaat zulassen will, sollte die verblühten Blüten stehen lassen bis der Samen reif ist.

In der kalten Jahreszeit kommen die Frühblüher besonders im Vorgarten, im Eingangsbereich oder an einem Platz im Garten, der vom Haus aus einsehbar ist, zur Geltung. Eine prächtige Wirkung haben Helleborus in Gruppen, da sich Laub und Blüte deutlich vom winterlichen Garten abheben.

Auch im Topf machen die Stauden des Winters eine gute Figur. Geschmückt mit Tannenzapfen, Kugeln, Reisig und Rinde passen sie sehr gut in den winterlichen Topfgarten. Eine begrenzte Zeit lang können die Pflanzen auch als blühender Topfschmuck im Zimmer dienen. Sie sollten jedoch nicht allzu lange in der trockenen Zimmerluft verbleiben, wenn Sie noch ausgepflanzt und im Garten weiterwachsen sollen.

Aufgrund ihres kompakten Wuchses und der langen Blütezeit eignet sich Helleborus auch ideal für die Grabbepflanzung. Sie kann sowohl direkt auf das Grab gesetzt als auch dekorativ mit anderen Stauden oder Gräsern in einer Schale arrangiert werden. Quelle: GMH / BBH

Erstellt von: 
greenduck

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